Fotografie beginnt hier nicht mit dem Licht, sondern mit seinem Entzug.
Erst im Schatten erhält Form Gewicht, erst in der Reduktion entsteht Präsenz.
Licht wird nicht als Mittel der Darstellung verstanden, sondern als Grenze, an der das Bild sichtbar wird.

Die Arbeiten stehen in einer fotografischen Tradition, die den Körper nicht ausleuchtet, sondern formt.
Sie begreifen Licht, Schatten und Reduktion nicht als Stilmittel, sondern als Mittel der Formgebung.

Bezug genommen wird auf Positionen des frühen 20. Jahrhunderts, in denen das Sichtbare nicht erklärt, sondern verdichtet wurde.
Nicht die Darstellung steht im Vordergrund, sondern das Entstehen von Form im Spannungsfeld zwischen Licht und Entzug.

Serien

Schwarzweißfotografie eines weiblichen Körpers im Schatten, reduziert ausgeleuchtet

Artis Umbrae ist ein fortlaufendes Werk.

Die Arbeiten entwickeln sich in Serien.
Wer tiefer einsteigen möchte, beginnt dort.

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