Willkommen bei Cogitationes, Gedanken aus dem Atelier von Artis Umbrae.
Dieser Ort ist weder Blog im üblichen Sinn noch Tagebuch, auch wenn beides gelegentlich durchschimmern mag. Er ist ein Denkraum, ein Atelier in Worten, manchmal ein Reisetagebuch, manchmal ein Seziertisch.
Dieses Magazin öffnet einen Blick in das Universum von Artis Umbrae – in jene Gedankenräume, aus denen Bilder, Serien und Fragen hervorgehen. Zugleich wirft es den Blick dieses Universums zurück auf die Welt: auf Kunst, Geschichte, Gesellschaft und die Widersprüche unserer Gegenwart. Hier schreibe ich über meine Sicht auf Kunst, über kunsthistorische Vorbilder und Inspirationen, über Licht, Körper, Raum und jene Orte, die sich irgendwann als Bild wieder in meine Arbeit einschreiben. Serien und Einzelbilder werden hier vorgestellt, manchmal erläutert, manchmal bewusst offen gelassen. Ebenso finden gesellschaftliche Themen ihren Platz – allerdings nur dort, wo sie meine Arbeit berühren, irritieren oder inspirieren. Ich schreibe weder als Kunsthistoriker noch als Soziologe. Dennoch sollen diese Gedanken nicht frei im Raum schweben, sondern sich an Geschichte, Werk und Beobachtung rückbinden.
Eine kleine Warnung vorweg:
Ich habe noch nie einen Sarkasmus vorgetäuscht.
Ironie, Sarkasmus und gelegentlich auch ein gewisser Zynismus sind hier kein Stilmittel von außen, sondern Teil des Originals. Wer also auf gefällige Oberflächen, weichgespülte Formulierungen oder kunstmarktkompatible Allgemeinplätze hofft, wird hier womöglich enttäuscht.
Kunst beginnt für mich selten beim Bild allein. Oft beginnt sie dort, wo Wahrnehmung auf Widerspruch trifft. Wenn diese Texte gelegentlich mehr über den Blick des Betrachters verraten als über das Werk selbst, dann ist das kein Versehen.
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Nur bitte nicht algorithmisch.
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