Bitte ganz natürlich

Teil II – Die Pose hat jetzt WLAN

Im ersten Teil ging es um die Vorstellung, die Menschen hätten zu Beginn der Fotografie noch nicht posiert. Ein verlockender Gedanke, historisch allerdings von überschaubarer Haltbarkeit. Die frühe Natürlichkeit benötigte gelegentlich eine Kopfstütze und bekam vom Fotografen erklärt, wohin mit den Händen.

Warum also ein eigener Beitrag über Instagram? Weil sich nicht nur einzelne Haltungen verändert haben, sondern die Bedingungen, unter denen sie entstehen. Das Smartphone ist Kamera, Kontrollspiegel, Bildbearbeitung und Veröffentlichungsapparat in einem. Wer sich fotografiert, kann das Ergebnis sofort prüfen, korrigieren, wiederholen und einem Publikum zeigen. Dessen Reaktion kann wiederum beeinflussen, wie das nächste Bild aussieht.

Gefallen wollten Menschen vorher auch schon. Neu ist nicht die Eitelkeit. Sie hat nur erheblich kürzere Lieferzeiten.

Die Kamera ist umgezogen

Beim Selfie übernimmt die fotografierte Person zugleich Aufnahme, Anleitung und Auswahl. Sie sieht, wie eine kleine Drehung des Kopfes wirkt, verändert den Abstand, hebt das Telefon oder senkt es wieder. Die Pose entsteht im Wechselspiel mit dem sichtbaren Ergebnis.

Das eröffnet Möglichkeiten. Niemand muss darauf warten, dass ein Fotograf die eigene Vorstellung versteht. Man kann ausprobieren, Rollen wechseln und selbst entscheiden, welches Bild man zeigen möchte. Selbstbestimmung bleibt Selbstbestimmung, auch wenn sie gelegentlich einen Kussmund macht.

Allerdings ist eine eigene Kamera noch keine eigene Bildsprache. Auch beim selbstbestimmten Blick aufs Display stehen andere Bilder gedanklich daneben.

Entenschnabel und Fingerspreizung

Nehmen wir das Duckface: vorgeschobene, zugespitzte Lippen, ein Gesichtsausdruck, der mitunter weniger nach Verführung aussieht als nach einer gewissen Unzufriedenheit mit der Lufttemperatur.

Oder jene gespreizten Zeige- und Mittelfinger, die seitlich am Gesicht auftauchen, ein Auge einrahmen oder es vorsorglich verdecken. Aus meiner fotografischen Praxis heraus ist das gewöhnungsbedürftig. Da beschäftigt man sich mit Blickführung, Gesichtsausdruck und der Frage, wie eine Hand das Bild unterstützen könnte. Dann parkt jemand ein V-Zeichen vor dem Auge. Der Blickfang wäre damit jedenfalls zuverlässig verstellt.

Nun hat Instagram diese Geste nicht erfunden. Das V-Zeichen war lange vorher Bestandteil fotografischer Alltagskultur, besonders in Japan. Ein kulturjournalistischer Beitrag von 2009 beschreibt bereits Varianten, die die Gesichtsform beeinflussen, die Augen betonen oder Nageldesign zur Geltung bringen sollen. Nicht jede Fingerspreizung dient also dem Weltfrieden. Gelegentlich muss auch die Maniküre ins Bild. Zur Geschichte und Verwendung des V-Zeichens

Vielleicht habe ich solche Bilder bisher schlicht missverstanden. Vielleicht sind es gar keine Porträts, sondern Nagelpräsentationen mit Gesichtshintergrund.

Auch andere Handhaltungen bekamen eigene Namen. Unter „T-Rex Hands“ wurden 2016 angewinkelte Hände mit locker gekrümmten Fingern in Gesichtsnähe als Selfie-Trend vorgestellt. Die fotografische Weiterbildung entwickelt sich langsam zur Naturkunde. Zum damaligen T-Rex-Hands-Trend

Für manches dieser Bilder wäre ein Fotograf früher von seinem Auftraggeber oder Chefredakteur gesteinigt worden. Zumindest verbal. An Munition mangelt es in diesen Berufsgruppen selten.

Das ist natürlich eine Polemik aus einer bestimmten fotografischen Schule heraus. Eine Geste kann in einem ernst gemeinten Porträt aufgesetzt wirken und als spielerischer Gruß an Freunde genau ihren Zweck erfüllen. Nicht jedes Selfie bewirbt sich um Aufnahme in die Kunstgeschichte.

Mich stört nicht, dass Menschen vor einer Kamera Unsinn machen. Mich interessiert, wann aus einem Spiel eine Gewohnheit wird, die jeden anderen Ausdruck ersetzt. Wenn auf jedem Bild dieselben Lippen und dieselben Finger erscheinen, ist irgendwann zwar die Pose zuverlässig wiederzuerkennen. Die Person dahinter weniger.

Was soll das Bild eigentlich können?

Ein Selbstbild kann Erinnerung, Flirt, berufliche Selbstdarstellung oder ein gemeinsamer Scherz sein. Es kann sagen: Ich bin hier. Dieses Kleid gefällt mir. So möchte ich heute gesehen werden. Wer ausschließlich nach Lichtführung und Komposition fragt, übersieht möglicherweise, wozu das Bild überhaupt gemacht wurde.

Umgekehrt wird ein Foto nicht dadurch gestalterisch überzeugend, dass es eine soziale Funktion erfüllt. Auch eine verständliche Mitteilung kann ziemlich einfallslos aussehen.

Ich muss deshalb unterscheiden: Ist eine Pose schlecht umgesetzt? Passt sie nicht zur Person oder zur Bildabsicht? Oder entspricht sie schlicht nicht meinem fotografischen Verständnis? Mein Geschmack ist beteiligt, aber er besitzt kein historisch beglaubigtes Alleinvertretungsrecht.

Die alten Rollen haben ein neues Aufnahmegerät

Was sagt die Forschung dazu? Unter anderem etwas, das der Erzählung vom völlig freien digitalen Selbstentwurf einen kleinen Kratzer zufügt.

Eine 2016 veröffentlichte Untersuchung analysierte 500 Instagram-Selfies, die 2014 ausgewählt worden waren. In dieser Stichprobe zeigten Frauen häufiger Selbstberührungen und geneigte beziehungsweise aus dem Gleichgewicht verlagerte Haltungen. Explizites Muskelpräsentieren fand sich ausschließlich bei Männern. Das Duckface wurde 35-mal erfasst: 29-mal bei Frauen, sechsmal bei Männern. Nicht jede untersuchte Haltung unterschied sich jedoch statistisch bedeutsam zwischen den Geschlechtern.

Im Vergleich mit älteren Anzeigenbildern waren die Selfies in vier von sechs untersuchten Kategorien stärker geschlechterstereotyp geprägt. Das beschreibt weder ganz Instagram noch die Absichten einzelner Personen. Es zeigt aber, dass selbst produzierte Bilder vertraute Darstellungsmuster durchaus fortsetzen können. Studie zu Geschlechterstereotypen in Selfies

Die Werbeagentur muss also nicht mehr unbedingt danebenstehen. Manche ihrer Bildvorstellungen erledigen den Weg ins private Foto auch ohne persönliche Betreuung.

Für mich ist das ein interessanter Hintergrund zu meiner eigenen fotografischen Spezialisierung. Zur Darstellung von Frauen habe ich einen Zugang, den ich bei Männern nicht in derselben Weise finde. Ich arbeite mit einem bestimmten Vokabular aus Haltung, Spannung, Kurven, Gesten und Licht. Das lässt sich für mich nicht einfach unverändert übertragen.

Die Forschung liefert dafür keine persönliche Bestätigung. Sie zeigt unterschiedliche Darstellungskonventionen, keine Vorschrift darüber, wie Männer und Frauen fotografiert werden müssen. Männer grundsätzlich hart und Frauen grundsätzlich weich zu beleuchten, wäre gerade angesichts meiner Bilder eine ausgesprochen unpraktische Regel.

Künstlerische Spezialisierung braucht keine Naturgesetzgebung.

Auch die Kameraposition spielt mit. Eine Untersuchung von 2020 analysierte 2.000 Instagram-Selfies von 200 Nutzern. Frauen fotografierten sich häufiger von oben, Männer häufiger auf Augenhöhe. Aufnahmen von unten waren bei beiden seltener; hier zeigte sich kein statistisch gesicherter Geschlechterunterschied. Studie zu Kamerawinkeln bei Instagram-Selfies

Posing endet also nicht am Körper. Die Position der Kamera entscheidet mit darüber, wie eine Haltung erscheint. Ein höher gehaltenes Telefon ist deshalb aber noch kein psychologischer Befund. „Manchmal ist eine Zigarre einfach nur eine Zigarre“, lautet ein Freud zugeschriebener, allerdings unbelegter Ausspruch. Nicht jedes längliche Objekt muss sofort zum Phallussymbol befördert werden. Und nicht jeder Kamerawinkel verlangt nach einer Sitzung auf der Couch. Zur Zuschreibung des Zitats

Simulacrum: Das Selbst fehlt im Selbstbild

Meine Serie Simulacrum hat ihren Ursprung nicht in einer theoretischen Abhandlung, sondern an einem Wasserfall. Vor einigen Jahren stand ich in Umbrien bei den Wasserfällen von Marmore. Über mir positionierte sich eine junge Frau auf einer Brüstung für ein Selfie. Aus meiner Perspektive sah ihr Gesicht nicht nach unbeschwertem Glück aus, sondern nach einer angespannten Grimasse. Eine Mimik, die offenbar für einen ganz bestimmten Blickwinkel hergestellt wurde. Ich stand gewissermaßen auf der falschen Seite der Natürlichkeit.

Ihr fertiges Bild habe ich nicht gesehen. Ebenso wenig konnte ich wissen, wie sie sich fühlte. Was mich beschäftigte, war der Unterschied zwischen der sichtbaren Anstrengung und dem Eindruck von Leichtigkeit, den eine solche Aufnahme vermitteln kann. Der Wasserfall lieferte die Kulisse. Das spontane Glück hatte kurz etwas Arbeit.

Aus dieser Beobachtung entwickelte sich Simulacrum. Die Serie dokumentiert keine Selfies. Sie zeigt Menschen beim Herstellen eines Bildes ihrer selbst: Körper, Pose, Gerät. Die Gesichter bleiben ausgespart. Ausgerechnet dort, wo ein Selbstbild Identität behaupten soll, verweigere ich dem Betrachter den gewohnten Zugang zur Person. Sichtbar bleibt die Handlung des Sichzeigens.

Auch die Nacktheit dient dieser Reduktion. Kleidung würde zusätzliche Hinweise auf Mode, Status und Rolle liefern. Ich nehme diese Hinweise zurück, damit die Beziehung zwischen Körper, Haltung und Kamera deutlicher hervortritt. Nicht Intimität ist das Thema, sondern die Herstellung einer Ansicht.

Damit widerspricht die Serie nicht meinem Plädoyer für die bewusste Pose. Ihre Bilder sind selbst sorgfältig inszeniert. Der Unterschied liegt in der Absicht: Ich inszeniere, um die Inszenierung sichtbar zu machen.

Mich interessiert jener Punkt, an dem wir nicht mehr nur ein Bild von uns herstellen, sondern uns selbst auf das gewünschte Bild hin ausrichten. Die Frage lautet dann nicht mehr: Wie halte ich diesen Augenblick fest? Sondern: Wie muss ich mich halten, damit der Augenblick nach dem richtigen Leben aussieht?

Das ist eine andere Aufgabe. Auch wenn beide mit demselben Telefon erledigt werden.

Posingsicherheit ist erlernbar. Kreativität wird getrennt verrechnet.

Dass eine Pose erarbeitet ist, macht sie nicht schlecht. Und dass jemand dafür Übung braucht, ist kein persönlicher Mangel. Ich habe selbst Anfängerinnen darin angeleitet, sicherer zu posieren – auch mit dem Ziel, für Modelsharing-Veranstaltungen und entsprechende Workshops interessant zu werden.

Bei jener Variante des Modelsharings, die ich hier meine, fotografieren mehrere Teilnehmer ein Modell, das weitgehend selbstständig arbeitet. Es wird irgendwo hingesetzt, hingestellt, hingelegt oder angelehnt. Dann stehen Fotografen rundherum und ballern los. Ausführliche Anweisungen gibt es meist nicht. Dafür die Erwartung, dass ungefähr alle zehn bis fünfzehn Sekunden etwas Neues vor der Kamera stattfindet.

Das Modell muss von einer Haltung in die nächste wechseln, jede kurz halten und dabei bis in die Fingerspitzen auf das achten, was es tut. Ein anderer Blick, eine veränderte Schulterstellung, eine neue Position der Hände. Nicht einfach Bewegung, sondern eine Folge fotografierbarer Angebote.

Das lässt sich sinnvoll als Posingsicherheit bezeichnen: ein verfügbares Repertoire, Körperkontrolle und die Fähigkeit, ohne ständige Anleitung brauchbare Haltungen einzunehmen und zu variieren. Dazu gehört auch, Übergänge zu beherrschen. Wer nur zehn einzelne Posen auswendig kennt, muss zwischen ihnen sonst jedes Mal gedanklich die Möbel umstellen.

Beim Üben geht es deshalb nicht bloß um das Nachstellen von Vorlagen. Es geht darum, eine Haltung bewusst wiederzufinden, kleine Veränderungen gezielt vorzunehmen und auf Rückmeldungen zu reagieren. Was passiert, wenn die Schulter sinkt? Wenn die Hand nicht mehr greift, sondern aufliegt? Wenn der Kopf sich dreht, der Blick aber bleibt? Solche Unterschiede lassen sich an Bildern nachvollziehen und zunehmend sicher umsetzen.

Vor meinen Modellen habe ich Hochachtung. Wer über Stunden immer wieder neue, bis in die Fingerspitzen durchgearbeitete Haltungen anbietet, braucht Erfahrung, Körperbeherrschung, Konzentration und Ausdauer. Dazu kommt die Aufmerksamkeit für Licht, Kamerapositionen und die Menschen dahinter. Das ist keine dekorative Anwesenheit. Das ist Arbeit, und zwar anspruchsvolle.

Wer darüber lächelt oder meint, aus der Nacktheit eines Menschen auf dessen überschaubare Intelligenz schließen zu dürfen, möge einen kleinen Selbstversuch unternehmen: eine halbe Stunde nackt vor mehreren Kameras stehen und alle zehn bis fünfzehn Sekunden eine neue, fotografisch brauchbare Pose liefern. Hände, Schultern, Rücken, Blick, Körperspannung. Bitte alles gleichzeitig beachten und dabei möglichst mühelos aussehen. Anschließend können wir das Gespräch über die vermeintlich anspruchslose Tätigkeit gerne fortsetzen. Falls neben der Erschöpfung noch Gesprächsbedarf besteht.

Das Modell übernimmt dabei einen erheblichen Teil der gestalterischen Arbeit. Umso bemerkenswerter ist gelegentlich die spätere Verteilung des Ruhms: Alle haben annähernd dasselbe Bild, aus leicht unterschiedlichen Winkeln, und lassen sich im Bekanntenkreis für ihre Kreativität feiern. Das Modell hat die Posen geliefert, der Veranstalter das Licht. Die individuelle Handschrift erkennt man am Wasserzeichen.

Meine Spitze richtet sich nicht gegen gemeinsames Lernen. Sie richtet sich gegen die wundersame Verwandlung fremder Vorarbeit in eine nachträglich behauptete eigene Eingebung. Die Leistung vor der Kamera verdient Anerkennung – nicht bloß einen Namen in kleiner Schrift unter dem Bild.

Ein Repertoire ist noch keine Bildidee

Posingsicherheit ist eine Fähigkeit. Sie beantwortet aber noch nicht die Frage, welche Haltung ein bestimmtes Bild braucht.

Ein erfahrenes Modell kann ein beeindruckendes Repertoire abspulen und trotzdem an der beabsichtigten Stimmung vorbeiarbeiten. Umgekehrt kann eine Anfängerin mit einer einzigen, gemeinsam entwickelten Haltung genau das ausdrücken, worum es geht. Die Zahl verfügbarer Posen ist kein Maß für die Bedeutung eines Bildes.

Hier liegt auch die Verbindung zurück zu Instagram. Ein wiedererkennbares Zeichen, eine routiniert eingenommene Haltung und eine aus der Bildidee entwickelte Geste können äußerlich ähnlich aussehen. Sie leisten nur nicht notwendigerweise dasselbe.

Auch ich arbeite mit Vorbildern. Art Deco und Ausdruckstanz gehören zu meiner Bildsprache. Entscheidend ist für mich, ob ein Einfluss eine eigene Gestaltung ermöglicht oder bloß eine fertige Oberfläche liefert.

Man kann die Lippen exakt nach Vorlage formen und trotzdem hauptsächlich aussehen wie jemand, der gerade seine Lippen exakt nach Vorlage formt.

Für meine Auftragsarbeiten, insbesondere in der Boudoirfotografie, bedeutet das: Niemand muss mit einem fertigen Repertoire erscheinen. Anleitung gehört zu meiner Tätigkeit als Fotograf. Dort geht es mir vor allem um Eleganz und eine zur Person passende Darstellung – und darum, weshalb „Sei sexy“ als Arbeitsanweisung etwas dürftig ist. Das verdient einen eigenen Beitrag.

Nicht jede Aufmerksamkeit ist Ausdruck

Instagram verdient einen gesonderten Blick, weil hier alte Bildvorstellungen unter veränderten Bedingungen weiterleben. Menschen können ihre Darstellung selbst herstellen, unmittelbar prüfen und Reaktionen darauf erhalten. Das eröffnet Freiheiten und bietet zugleich reichlich Gelegenheit, sich an fertige Muster anzulehnen.

Aufmerksamkeit beantwortet dabei nicht automatisch die Frage nach fotografischer Qualität. Eine hohe Zahl von Reaktionen erklärt noch nicht, was genau die Menschen angesprochen hat. Ebenso wenig wird ein Bild allein dadurch bedeutend, dass es kaum jemanden interessiert. Das sei vorsorglich auch dem Kunstbetrieb mitgeteilt.

Für mich bleibt entscheidend, was eine Haltung im jeweiligen Bild leistet. Trägt sie die Stimmung? Unterstützt sie die Komposition? Lässt sie einen Menschen sichtbar werden? Oder weist sie hauptsächlich darauf hin, dass die dargestellte Person schon andere Bilder gesehen hat?

Posen kann man lernen. Ein eigenes Bild daraus zu machen, bleibt Arbeit. Vor der Kamera und dahinter.

Man darf dabei sogar etwas Eigenes versuchen. Das Telefon hält es aus.

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